Reisetipps für Tibet – ganz ohne große Ausrüstung
Pack einfach eine warme Daunenjacke ein: Die Nächte liegen auf 5 000 Metern oft deutlich unter Null, und die Sonne schlägt tagsüber mit ungewohnter Stärke – eine gute Sonnenbrille ist also Pflicht.
Was du sonst wissen solltest
• Fotografier niemals Polizei- oder Militärkontrollen. Die Beamten nehmen dir sonst schnell Kamera oder Smartphone ab.
• Bereite dich mental auf wahrscheinlich die schlimmsten Latrinen vor, die du je gesehen hast – je weiter du von Lhasa und Shigatse entfernt bist, desto abenteuerlicher wird es.
• Einheimische fordern häufig ein kleines Trinkgeld für Schnappschüsse mit ihnen oder ihren Tieren. Für ein einzelnes Bild reichen meist 10 RMB (etwa 1,30 €). Willst du dich neben einen Yak oder einen molosserähnlichen Tibet-Hund stellen, kostet es oft 20–30 RMB.
• In Lhasa solltest du unbedingt aus eigener Tasche essen: Probier mindestens einen Yak-Burger und die köstlichen Yak-Momos – beides gibt es für wenige Dollar und nirgendwo sonst auf der Welt so authentisch.
• Gegen Höhenkrankheit hilft vor allem viel Wasser. Das Gehirn leidet nämlich in erster Linie unter Dehydrierung – ähnlich wie bei einem ausgedehnten Kater.
• Lass dich von Medienberichten nicht verunsichern: Tibet ist für Reisende nicht gefährlich.
• Die meiste Zeit verbringst du im Bus, wirst unzählige Seen, Klöster und Gletscher passieren – und jeder Kilometer lohnt sich.
Wann solltest du fahren?
Plane deine Reise zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Dann ist es weder zu heiß noch zu kalt, der Himmel strahlt tiefblau, und du kannst auf 5 000 Metern die Sonne genießen sowie das Himalaya-Panorama in aller Ruhe bewundern.